Mallorca mal anders: Die zweite Seite der Insel

Mallorca mal anders: Die zweite Seite der Insel

Für die meisten Deutschen ist ein Urlaub auf Mallorca immer mit Partystimmung und langen Nächten verbunden – dafür ist der legendäre Ballermann auf der Insel bekannt. Doch nur wenige kennen die zweite Seite von Mallorca mit ausgedehnten Hügeln, kleinen Ortschaften und traumhaften Stränden. Wir zeigen, für wen die ruhigeren Orte das richtige sind und warum es auch Auswanderer an diese Orte zieht. 

Wie lässt sich Mallorca unterteilen? 

Mallorca hat weit mehr zu bieten als nur Partymeilen, volle Strände und belebte Touristenorte. Bevor du auf deine Reise zum beliebtesten Urlaubsziel der Deutschen aufbrichst, solltest du dich auch mit den verschiedenen Regionen der Insel auseinandersetzen, denn jede hat ihren ganz eigenen Charakter und Charme. 

Der Süden Mallorcas ist bekannt für seine endlosen Sandstrände und die Nähe zur Hauptstadt Palma. Dieser Bereich der Insel ist die Anlaufstelle für Feierwütige und Partyurlauber. Der Westen wird von der Serra de Tramuntana geprägt, einem beeindruckenden Gebirgszug, der sich entlang der gesamten Küste erstreckt und viele kleine Dörfer, schroffe Felsen und versteckte Strände beherbergt. 

Im Inselinneren zeigt sich Mallorca von seiner authentischen Seite: sanfte Hügel, weitläufige Felder, Olivenhaine und traditionelle Fincas gehören hier zum Landschaftsbild. Wer in seinem Urlaub die absolute Ruhe sucht, der wird hier auf jeden Fall fündig. Zuletzt bietet der Osten eine Mischung aus ruhigen Buchten und kleinen Fischerorten, die zu Erkundungstouren einladen. Mallorca bietet also für jeden das richtige Urlaubsziel – du musst es nur wissen. 

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Für wen eignet sich die ruhige Seite Mallorcas? 

Mallorcas „andere“ Seite, abseits von Ballermann und Party, eignet sich für alle, die Erholung suchen und die Schönheit der Insel genießen möchten. Naturliebhaber kommen bei ausgedehnten Wanderungen in der Serra de Tramuntana auf ihre Kosten, Sportler nutzen die perfekten Straßen im sanft hügeligen Hinterland für ihre Trainingseinheiten. Wer sich für Kultur interessiert, der ist ebenfalls im Hinterland genau richtig: hier finden sich unzählige historische Gebäude, die ein authentisches Mallorca widerspiegeln. 

Zudem: Viele Menschen, die Immobilien auf Mallorca suchen, entscheiden sich bewusst nicht für die südliche, touristische Seite der Insel. Im Hinterland oder der östlichen Küste finden sich bis heute Traumgrundstücke und malerische Häuser, die genug Distanz zum Massentourismus aufweisen. 

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Neben den traumhaften Landschaften zeichnet sich Mallorca vor allem durch seine Kulinarik, seine Kultur und sein Kunsthandwerk aus. Alle diese Dinge kannst du abseits des Tourismus auf eigene Faust und in Ruhe erkunden. Um abseits vom Ballermann dennoch die Insel zu erkunden, brauchst du keine besonderen Sprachkenntnisse. Im Laufe der Zeit haben sich die Einheimischen auf Besucher eingestellt und du kannst dich auf Deutsch und Englisch verständigen. 

Jetzt aber zu ein paar Urlaubsorten, die du gesehen haben solltest. 

Caló des Moro

Eine malerische Strandbucht, die das genaue Gegenteil zum Trubel auf der südlichen Seite der Insel darstellt. Sie kann nicht direkt mit dem Auto angefahren werden, sondern du musst einige hundert Meter zu Fuß gehen, um dann eine provisorische Treppe zum Strand zu nutzen. Der Strand selbst ist für Mallorcas Verhältnisse sehr einsam gelegen, es gibt keine Restaurants, Hotels oder einen Kiosk. Auch Sonnenliegen oder Ähnliches suchen Besucher hier vergebens. In der Nebensaison hast du den ca. 30 Meter langen Strand vermutlich sogar manchmal ganz für dich allein. 

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Salinen in Es Trenc

Die Salines d’Es Trenc sind mit einer Gesamtfläche von 150 Hektar die größten Salinen der Insel. Als Besucher kannst du hier dabei zusehen, wie Salz aus Meerwasser gewonnen wird. Dieses kannst du anschließend auch in kleinen Päckchen in einem Shop vor Ort kaufen. Neben den Salzflächen gibt es hier ein weiteres Highlight zu entdecken: Die Salinen haben über die Jahre einen perfekten Lebensraum für Vögel aller Art geformt, auch Flamingos kannst du hier beobachten. 

Altstadt von Alcúida

Die kleine Stadt Alcúida wurde von römischen und maurischen Einflüssen geprägt und ist dadurch definitiv immer eine Reise wert. Die wuchtige Stadtmauer und die engen Gassen beherbergen zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie historische Kirchen oder Gebäude. Besonders zu erwähnen sind hier die Kirche Santa Anna und die Ruinen der Römersiedlung Pollentia. Anschließend kannst du den Abend in einer der vielen Bars und Restaurants ausklingen lassen. Zudem praktisch: Mallorca ist für uns Deutsche quasi vor der Haustür. Alle Sehenswürdigkeiten können mit einem kurzen Flug von drei Stunden erreicht werden, ein Wochenendtrip zum Entspannen ist dadurch kein Problem mehr!

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