Titelbild: redaktionelles Symbolbild.
Ein Praktikumsbericht beschreibt, was du erlebt und gelernt hast. Die folgende Vorlage hilft beim Aufbau. Vorgaben deiner Schule, Hochschule oder Ausbildungsstelle haben Vorrang, insbesondere zu Umfang, Deckblatt und Abgabeform.
Gliederung zum Übernehmen
- Deckblatt: Name, Praktikumsstelle, Zeitraum, Bildungseinrichtung und betreuende Person nach Vorgabe.
- Einleitung: Warum hast du diese Stelle gewählt, und welche Erwartungen hattest du?
- Vorstellung des Betriebs: Aufgabenbereich und deine Einsatzabteilung.
- Tätigkeiten: konkrete Aufgaben, Hilfsmittel und Zusammenarbeit.
- Vertiefung: ein ausgewählter Arbeitsablauf oder ein kleines Projekt.
- Reflexion: Was hast du gelernt, was fiel schwer, was folgt daraus?
- Quellen und gegebenenfalls freigegebene Anlagen.
Tätigkeiten konkret beschreiben
Statt „Ich habe im Büro geholfen“ kannst du erläutern, welche Aufgabe du übernommen hast, wie du vorgegangen bist und wer das Ergebnis geprüft hat. Beschreibe nur Tätigkeiten, die du tatsächlich ausgeführt oder beobachtet hast.
Fiktives Beispiel: Am Dienstag sortierte ich die eingegangenen Bestellungen nach Liefertermin. Ich prüfte anschließend mit meiner Betreuerin, ob die Artikelnummern vollständig waren. Bei zwei unklaren Einträgen fragte ich nach, statt die Angaben selbst zu ergänzen.
Der Absatz ist ein erfundenes Schreibbeispiel. Er darf nicht als eigene Erfahrung übernommen werden. Ersetze Inhalt und Details durch deinen tatsächlichen Ablauf.
Eine Tagesnotiz als Vorbereitung
| Frage | Deine Notiz |
|---|---|
| Was habe ich gemacht? | [konkrete Tätigkeit] |
| Wobei brauchte ich Hilfe? | [Frage oder Schwierigkeit] |
| Was habe ich verstanden? | [Erkenntnis] |
| Was möchte ich noch wissen? | [offene Frage] |
Kurze tägliche Notizen erleichtern später die Auswahl. Nicht jeder Tag muss gleich ausführlich im endgültigen Bericht erscheinen, sofern eure Vorgaben das nicht verlangen.
Die Reflexion schreiben
Vergleiche Erwartungen und Erfahrung anhand von Beispielen. „Mir hat alles gefallen“ ist wenig aussagekräftig. Erkläre lieber, welche Tätigkeit dir lag und warum. Auch Schwierigkeiten können lehrreich sein: Wie hast du reagiert, und was würdest du beim nächsten Mal anders machen?
Vor der Abgabe prüfen
- Stimmen Zeitraum, Namen und Gliederung?
- Sind eigene Beobachtungen und übernommene Informationen unterscheidbar?
- Hast du Quellen dort angegeben, wo du fremde Angaben verwendest?
- Sind Bilder und betriebliche Unterlagen für den Bericht freigegeben?
- Hast du vertrauliche Kunden- und Personaldaten entfernt?
Die Vorlage lässt sich direkt in ein Textdokument kopieren. Ergänze Seitenzahlen und Inhaltsverzeichnis erst, wenn dein Aufbau weitgehend feststeht.
Passend dazu
Erstveröffentlichung: 20.12.2023. Redaktionell überarbeitet im September 2026.